Pinnwand

Lloyd-Präsentation im LVR-Freichlichtmuseum in Lindlar am 22.07.2018; Anmeldung beim Club-Marketing unter 02451/72483

 

Golden Oldies in Wettenberg mit Präsentation der Lloyd-Freunde vom 27.07.-29.07. 2018 

 

Lloyd-Stammtisch bei Tim Neugart in Schwendi, Kleinschafhauser Str. 24, 04.08.2018 ab 14 Uhr, Anmeldung unter 07353/982741

 

Lloyd-Stammtisch bei Kalli Mohr und Harald Domke in Kaltenkirchen, Hotel Dreiklang, Norderstr. 6, 04.08.2018, ab 14 Uhr, Anmeldung unter 04194/543 oder 04554/6596

 

Lloyd-Stammtisch bei Norbert Hilker in Lohne, Steinfelder Str. 44, 11.08.2018, ab 14 Uhr, Anmeldung unter 0172/5101858

 

Lloyd-Stammtisch bei Heinrich Brehmeier in Aerzen, Reherweg 9, 15.09.2018, ab 13 Uhr, Anmeldung unter 0173/9479731

Lloyd - Ein gutes Stück Borgward

In der Hochphase nach 1945 verfolgte Borgward bereits die bei einigen Autoherstellern noch heute übliche Mehrmarkenstrategie. Borgward-Pkw waren in der gehobenen Mittelklasse und der Oberklasse positioniert. Goliath übernahm bei den Pkw den Part des gediegenen Mittelklasseautos. Und Lloyd deckte das Kleinwagensegment der seinerzeit sehr wichtigen Klasse bis 600 ccm ab.

Ab Anfang der 50er Jahre profitierte Lloyd von einer der vielen Geniestreiche von Carl F.W. Borgward. Dieser erkannte frühzeitig den Trend zu einer gehobenen Motorisierung, weg vom Motorrad hin zu einem Dach über dem Kopf.

Das Ergebnis war der LP 300, aufgrund Rohstoffmangels gebaut aus Sperrholz, mit Kunstleder überzogen und einem 10 PS Zweitakter ausgerüstet. Dieses Autochen, auch Leukoplastbomber genannt, mutet heute eher behelfsmäßig und ärmlich an. Aber es kam genau zur richtigen Zeit, war robust und bezahlbar. Auch es begründete den verdienten Ruhm von Carl F.W. Borgward.

 

In der Spitze rückte Lloyd auf Platz 3 der westdeutschen Zulassungsstatistik vor und hatte einen Anteil von 70% der Pkw-Verkäufe der Borgwardgruppe.