Gemütlich - Welkom bij de klompen-makerij

Was ist eigentlich ein Klomp?

 

Im schuhtechnischen und -fachlichen Sinn bezeichnet Klomp = Holzschuh den traditionellen Schuh, der vollständig oder überwiegend aus (reinem) Holz hergestellt ist und den Fuß ähnlich wie ein Halbschuh weitgehend umschließt (im Fersenbereich mit einer hochgezogenen Holzsohle).

 

Geeignet für die Herstellung geschlossener Holzschuhe sind Weichhölzer. Verwendet wird in Deutschland und den Niederlanden fast ausschließlich Pappelholz. Selten kommt Ahornholz zum Einsatz. Historisch nutzte man auch teureres Weiden- und Erlenholz.

 

Ein traditioneller Holzschuh wird aus einem einzigen Holzblock gefertigt. In der manuellen Produktion wird zunächst die äußere Form des Schuhs grob vorgeschnitzt, dann feingearbeitet. Schließlich wird sein Inneres mit speziellen Werkzeugen ausgehöhlt. Die Oberfläche des Schuhs wird zuletzt poliert und gegebenenfalls mit Schnitzereien versehen oder farbig lackiert. Maschinell verläuft die Fertigung ähnlich, doch lässt sich mittels einer Vorlage die Form eines Schuhs beliebig oft kopieren.

 

Die volkstümlich bekannteste Form eines Holzschuhs ist die des niederländischen Klomp (Mz.: Klompen), wie er als Andenken gerne von Reisen mitgebracht wird. Doch hat jede Region in den Niederlanden ihre eigene Schuhform, mal rund, mal spitz, einige Schuhe auch halboffen, mit Lederriemen über dem Rist.  

 

Traditionelle Holzschuhe werden heute noch regional oder branchenspezifisch im Alltag als Arbeits- und Schutzschuhe eingesetzt. Ansonsten dienen sie meistens als Souvenirs oder als Kleidungsstück im Bereich der Brauchtumspflege.

Unsere Gastgeber eines gemütlichen Nachmittags

 

Wie schon bei Emsflower handelt es sich bei Fa. Koop um ein typisches niederländisches Familienunternehmen, nur deutlich lokaler und mehr handwerklich ausgerichtet. 

 

In der Familie Koop werden traditionrell Holzschuhe hergestellt. Anfangs wurde erfolgte dies auf den Bauernhöfen der Kunden. Ab 1900 stellte Graads Koop in einer kleinen Holzschuhfabrik am heutigen Standort Schuhe her. Seitdem ist das Unternehmen vom Vater auf den Sohn ound dann die Tochter übergegangen und ist heute in der 4. Generation aktiv. Marjo Pouwels-Koop und ihr Ehemann Remon betreiben derzeit die kleine Fabrik.

 

Im Laufe der Generationen wuchs das Unternehmen und neben der mechanischen Herstellung von Holzschuhen übte man auch weiterhin das alte Handwerk aus: Herstellung und Lackierung von Holzschuhen von Hand.

 

iIm Frühjahr 2020 wurde das Museum erneuert. Man bietet Vorführungen, einen Film sowie Kaffee mit Krentenwegge. Alles klein und gemütlich.

Geplantes Programm

 

(Fahrtstrecke ca. 25 km)

 

 

  • 13.45 Uhr: Start in zwei Gruppen zum 2. Teil unseres Niederlande-Tages, zur Klompenmakerij Koop in De Lutte.

                                      

  • 14.30 – 16.45 Uhr: Wir teilen uns vor Ort in drei Gruppen auf: Eine sieht einen Film zu der uralten Handwerkstradition der Holzschuhmanufaktur, eine andere erhält eine Vorführung zur Fertigung und die dritte Gruppe nimmt Kaffee und die landestypische Krentenwegge zu sich. Danach tauschen wir die Gruppen, alles ganz entspannt und mit genügend Zeit. Parallel besteht die Möglichkeit, sich das Museum und den Shop anzusehen.

​

  • 17.00 Uhr: Start in zwei Gruppen zurück zum Hotel in Lingen, Fahrtstrecke ca. 40 km.

​

  • ab 19.00 Uhr: Informationen zum Folgetag, gemeinsames Abendessen im Saal „Windrose“, im „Hotel am Wasserfall“, Buffet „De Lutte“.

 

  • ca. 22.00 Uhr: Ende des 2. Tages.

Alle Bilder Copyrigt Klompenmakerij Koop