Pinnwand

Lloyd-Präsentation im LVR-Freichlichtmuseum in Lindlar am 22.07.2018; Anmeldung beim Club-Marketing unter 02451/72483

 

Golden Oldies in Wettenberg mit Präsentation der Lloyd-Freunde vom 27.07.-29.07. 2018 

 

Lloyd-Stammtisch bei Tim Neugart in Schwendi, Kleinschafhauser Str. 24, 04.08.2018 ab 14 Uhr, Anmeldung unter 07353/982741

 

Lloyd-Stammtisch bei Kalli Mohr und Harald Domke in Kaltenkirchen, Hotel Dreiklang, Norderstr. 6, 04.08.2018, ab 14 Uhr, Anmeldung unter 04194/543 oder 04554/6596

 

Lloyd-Stammtisch bei Norbert Hilker in Lohne, Steinfelder Str. 44, 11.08.2018, ab 14 Uhr, Anmeldung unter 0172/5101858

 

Lloyd-Stammtisch bei Heinrich Brehmeier in Aerzen, Reherweg 9, 15.09.2018, ab 13 Uhr, Anmeldung unter 0173/9479731

Programm

Unsere 1. Lloyd Tour führt uns in die reizvolle Landschaft des Naturparks Maas-Schwalm-Nette. Der Startpunkt ist in Geilenkirchen-Niederheid. Völlig entschleunigt fahren wir auf malerischen und möglichst kurvenreichen Straßen mit einem Zwischenstopp in die Ausflugsregion nördlich der Stadt Wegberg; vielen Oldtimerfans ist diese Stadt auch bekannt durch die frühere Rennstrecke „Grenzlandring“.

 

Rund um Wegberg findet sich an den Bachläufen von Schwalm, Mühlbach und Beeckbach ein dichtes Netz aus Wassermühlen. Die Geschichte der Mühlen an der Schwalm und ihrer Zuflüsse reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert.

Die Zahl der noch heute im deutschen Schwalmgebiet vorhandenen Mühlen wird mit etwa 40 beziffert, davon allein 22 direkt an der Schwalm, im eigentlichen Tal der Mühlen. Dies bedeutet einen durchschnittlichen Abstand zwischen jeder Mühle von etwas weniger als einem Kilometer. Diese fast unvorstellbare Mühlendichte verdanken wir dem wasserreichen Schwalmbruch mit seiner extrem gleichbleibenden Wasserführung, der auch in Trockenzeiten genug Wasser an die Räder der Mühlen heranführte. In der Hochzeit des niederrheinischen Flachsanbaus und dessen Weiterverarbeitung zu Leinen-Stoffen fielen große Mengen an Flachssamen an, die in den Schwalmmühlen zu Öl verarbeitet wurden. Die Schwalmmühlen waren also überwiegend Ölmühlen.

Erst mit der Einfuhr der Baumwolle gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging die Blütezeit der Ölmüllerei langsam zu Ende. Der Flachsanbau wich dem von Kartoffeln und Getreide, worauf viele Mühlen zusätzlich mit einem Getreidemahlgang aus- bzw. umgerüstet wurden. Mit dem Beginn der Industrialisierung Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden maschinengetriebene Großmühlen, beispielsweise in Neuss, die den wassergetriebenen in Leistung und Rentabilität teils um das Hundertfache überlegen waren. Hinzu kam die großindustrielle Ölherstellung aus Erdöl, die für die Ölmüllerei das endgültige Ende bedeutete. Daraufhin wurden viele Schwalmmühlen in Gasthausbetriebe umgewandelt, die teilweise bis in unsere heutige Zeit "überlebt" haben (Quellen: Heinsberger Tourist-Service, Stadt Wegberg).

Von deren gastronomischen Leistungsfähigkeit werden wir uns ebenso überzeugen, wie von der genauen Funktion einer solchen Mühle.

Wir freuen uns auf einen tollen und entspannten Tag mit Euch im Kreise der Lloyd-Freunde.