Pinnwand

Lloyd-Präsentation im LVR-Freichlichtmuseum in Lindlar am 22.07.2018; Anmeldung beim Club-Marketing unter 02451/72483

 

Golden Oldies in Wettenberg mit Präsentation der Lloyd-Freunde vom 27.07.-29.07. 2018 

 

Lloyd-Stammtisch bei Tim Neugart in Schwendi, Kleinschafhauser Str. 24, 04.08.2018 ab 14 Uhr, Anmeldung unter 07353/982741

 

Lloyd-Stammtisch bei Kalli Mohr und Harald Domke in Kaltenkirchen, Hotel Dreiklang, Norderstr. 6, 04.08.2018, ab 14 Uhr, Anmeldung unter 04194/543 oder 04554/6596

 

Lloyd-Stammtisch bei Norbert Hilker in Lohne, Steinfelder Str. 44, 11.08.2018, ab 14 Uhr, Anmeldung unter 0172/5101858

 

Lloyd-Stammtisch bei Heinrich Brehmeier in Aerzen, Reherweg 9, 15.09.2018, ab 13 Uhr, Anmeldung unter 0173/9479731

Tag 3: Die Brücke

Warum kann eine Eisenbahnbrücke überhaupt eine Attraktion sein, die es sich zu besichtigen lohnt? Weil die Müngstener Brücke im Süden von Solingen etwas ganz Besonderes und ein architektonisches Denkmal ist: Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands wurde 1897 vollendet und überspannt mit einer Länge von 465m das Tal des Flusses Wupper. Diese 107m hohe Konstruktion, die bis heute von der Deutschen Bahn befahren wird, besteht aus 5.000 Tonnen Stahl und insgesamt 950.000 Niete. Die sechs Stützpfeiler sind bis zu 69m hoch. Unterhalb der Brücke hat sich ein Freizeitzentrum entwickelt, das jährlich über 300.000 Besucher anzieht. Im Jahr 2006 wurde der Müngstener Brückenpark eröffnet.

Der Tag begann mit unserer Mitgliedersammlung im Obergeschoss der Museums-Gastronomie „Lingenbacher Hof“. Alternativ wurde ein Backseminar durch den Museumsbäcker angeboten, das eine rege Teilnahme verzeichnete. Pflicht und Kür eben.

Es war kaum zu glauben, aber das Wetter wurde noch besser als am Vortag. Die Strecke von Lindlar nach Solingen war die fahrerisch anspruchvollste aller drei Tage: enge Täler, viele Serpentinen, deftige Steigungen, Großstadtverkehr. Wie es sich herausstellte, für einen Lloyd alles kein Problem.

Die Stadt Solingen hatte uns die Einfahrt in den Brückenpark erlaubt. Doch als wir nach fast zweistündiger Fahrt über 50 km dort ankamen, gab’s eine böse Überraschung. Die eigentlich für uns reservierten Stellplätze waren von einer Gruppe Fahrzeugen aus dem Hause Rolls-Royce belegt. Wie wir ein Oldtimerclub auf Reisen und ein Planungsfehler des Lokales. Was tun? Schimpfen und Schreien hilft nichts. Mit viel Geschick haben wir alle Fahrzeuge unserer Gruppe in auf den verbliebenen Flächen untergebracht. Gott sei Dank sind unsere Autos klein. Der Kontrast konnte größer nicht sein: Auf der einen Seite die riesigen, protzigen Luxus-Vehikel, auf der anderen Seite unsere Basismotorisierung. Ratet mal, wem die vielen Besucher des Parks schon nach wenigen Minuten mehr Aufmerksamtkeit schenkten? Richtig, wir waren die Attraktion.

Einige Teilnehmer erkundeten den Park, andere verschlug es direkt in das Lokal, in dem wir reserviert hatten und das extra eine kleine Karte für uns kreiert hatte. Gegen 16 Uhr starteten wir zur Rückfahrt nach Solingen. Als Überraschung gab es noch einen Fotostopp am berühmten Altenberger Dom, bei dem wir sofort das Interesse der vielen Besucher erregten.

Nach der Rückkehr nach Lindlar blieb noch genügend Zeit für Entspannung. Durch das wunderschöne Wetter entfaltete das Museum seinen ganz besonderen Reiz und die Teilnehmer verteilten sich überall im Freien.

Zum Abschluss gab es dann noch das Buffet „Arabella“, das wie sein automobiles Vorbild etwas feiner ausfiel. Gegen 21 Uhr gingen die Lloyd Days 2018 zu Ende. Geschafft, müde und glücklich.