Pinnwand

Lloyd-Stammtisch bei Heinrich Brehmeier in Aerzen, Reherweg 9, 15.09.2018, ab 13 Uhr, Anmeldung unter 0173/9479731

Tag 2: Schöne Beine für schöne Autos

Gleich am Morgen eine erste Überraschung: Die Wettervorhersagen behielten wieder Recht und das Wetter entwickelte sich sehr positiv: sonnig und nicht zu warm. Nach einer Fahrerbesprechung starteten wir zur Werksbesichtigung bei der Otto Fuchs KG, genauer der Produktion von geschmiedeten Aluminiumrädern in Meinerzhagen. Hier ist auch die legendäre „Fuchsfelge“ zur Welt gekommen, die das Design des Porsche 911 über viele Jahre mitbestimmte. Dass diese Besichtigung zustande gekommen ist, war neben guten Kontakten auch der Tatsache zu verdanken, dass ein Mitglied der Familie Fuchs einen LT 600 mit langem Radstand besitzt und Mitglied bei den Lloyd-Freunden ist. Wir hatten schon im Vorfeld damit gerechnet, dass die Fa. Fuchs gemäß dem eigenen Anspruch das Ganze sehr professionell organisieren würde. Wir waren jedoch wirklich gerührt, wie herzlich man uns dort empfangen und wie fürstlich man uns bewirtet hat. Deshalb auf diesem Weg nochmals unser besonderer Dank an die Unternehmensleitung und die Personen, die das für uns organisiert haben.

Die Werksführung wurde in drei Gruppen durchgeführt und vermittelte uns beeindruckende Einblicke in die Abläufe bei der Produktion von geschmiedeten Aluminiumrädern. Die Fragen der Teilnehmer wurden geduldig beantwortet und man nahm sich viel Zeit für uns. Das Ganze endete nach drei Stunden mit einem Gruppenfoto um den LT 600 der Familie.

Nach so vielen Eindrücken widmeten wir uns wieder den fahrerischen Herausforderungen. Immerhin ging es nun über die höchste Erhebung des Bergischen Landes, den Unnenberg. Wir erreichten den Aggersee und fuhren nach Niederrengse zu einem Erholungsstopp im  Café „Rengser Mühle“. Dort hatten wir zwar die nötigen Räumlichkeiten reserviert; der Wirt hatte aber auf das schöne Wetter sofort geistesgegenwärtig reagiert und unsere Aktivitäten auf die Terrasse verlagert. Es herrschte eine wunderbar entspannte Atmosphäre zu der man heute glaube ich „chillen“ sagt. Wie auch immer, die Seelen baumelten reihenweise und die Teilnehmer genossen den leckeren Kuchen.   

Gegen 16 Uhr machten wir uns auf den ca. 50 km langen Rückweg zum Museum. Ehrensache, dass das wie zuvor wieder auch ausgesuchten Straßen erfolgte.

Bis zum Abendessen gegen 19 Uhr wurde dann im Museum entweder weiter „gechillt“, haubengetaucht oder die Gebäude und Anlagen erkundet. Parallel gab es einen kleinen Teilemarkt.

Unser heutiges Buffet hieß „LT 600“ und fiel dementsprechend etwas kräftiger und deftiger aus. Dieser wunderschöne Tag endete mit dem Auftritt eines Dudelsack-Trios, das wir kurzerhand „Arabella Pipers“ tauften.

Es weckte so viel Begeisterung, dass immer wieder Zugaben gegeben werden mussten. Herzlichen Dank an die Mit-Organisatorin Marion Neumann, die und dieses Erlebnis ermöglicht hat.